Sie möchten ein konkretes Angebot zur Verbesserung Ihrer Raumakustik erhalten? Wir bieten Ihnen eine telefonische Erstberatung, die Berechnung der zusätzlich benötigten Schallabsorptionsfläche in Ihren Räumen, wenn Sie unseren Fragebogen ausgefüllt zurücksenden sowie eine Vor-Ort-Beratung mit akustischer Messung. Aus den Daten errechnen wir Ihren Bedarf an schalldämpfenden Schallabsorptionsflächen. Wir entwickeln eine individuelle Lösung aus unseren unterschiedlichen Akustikprodukten (PictureLine, WallLine und BassLine) für eine hörbare Verbesserung Ihrer Raumakustik. Sofern Sie Belange der Inklusion, Teilhabe erfüllen müssen errechnen wir das Erreichen der Normvorgabe nach DIN 18041/2016-03 „Hörsamkeit in Räumen“. Gerne beraten wir Sie auch bei der ästhetischen Gestaltung. Neben eigenen Motiven können Sie auch Bilder aus unserem Bildarchiv wählen.


Wie funktioniert Raumakustik?

In der Regel einfach dadurch, dass man die äquivalente Schallabsorptionsfläche A vergrößert. Definition: alle Flächen und Körper in einem Raum haben einen Schallabsorptionsgrad von 0,0 bis 1,0 (0,0 – 100%). Die äquivalente Schallabsorptionsfläche A ist die gesamte Fläche auf der der Schallabsorptionsgrad gleich 1,0 ist (100%). Die Schallabsorptionsfläche ist frequenz- und volumenabhängig.
Beispiel: wir haben einen Raum mit 50 m² Grundfläche und einer Höhe von 3,0 m = Raumvolumen 150 m³ Wir entfernen einen Teppichboden von 50 m². Damit entfernen wir eine äquivalente Schallabsorptionsfläche (merke! Schallabsorptionsgrad = 1,0) von circa 15 m² (Frequenz 125 - 4000 Hz). Das heißt also, wenn wir die Schallabsorptionsleistung des entfernten Teppichbodens ersetzen wollten, dass 15 m² äquivalente Schallabsorptionsfläche A im Raum neu installiert werden müssten.

Ermittlung der äquivalente Schallabsorptionsfläche A

Berechnung: mit unserem Akustikrechner – bitte füllen Sie unseren Fragebogen aus.
Nachhallmessung: bei Ihnen Vor-Ort – gerne erwarten wir Ihre Beauftragung.

Wo bin ich (IST) und wo will ich hin (SOLL)

Anhand der gewonnenen Daten und unter der Berücksichtigung der DIN 18041/2016-03 „Hörsamkeit in Räumen“ berechnen wir Ihren Bedarf der zusätzlich benötigten äquivalenten Schallabsorptionsfläche A. Hierbei stellt sich die Frage, was soll erreicht werden? Reicht es, die Sprachverständlichkeit wieder herzustellen oder muss/will ich die neue DIN 18041 erfüllen, z. B. unter der Berücksichtigung von Inklusion und Teilhabe. Kunden-Beispiel: ein Großraumbüro hat 145 m² Grundfläche mit einem Volumen von 720 m³. Die mittlere Nachhallzeit ist 1,80 Sekunden. Die neue DIN 18041 empfiehlt für die Raumgruppe B4 ein A/V Verhältnis von ≥ 0,21 ([T=0,163/0,21] = 0,78 Sekunden Nachhallzeit). Unsere Empfehlung: um ein gut hörbares Ergebnis zu erhalten sollte eine Nachhallzeit von circa 1 Sekunde angestrebt werden. Der Kunde stellt sich 5 Akustikbilder der Schallabsorptionsklasse A mit insgesamt 10,8 m² Schallabsorptionsfläche vor. Das würde die Nachhallzeit um ca. 0,3 Sekunden absenken. Das wäre eine geringe Verbesserung von 1,8 Sekunden auf 1,5 Sekunden. Damit wir 1 Sekunde Nachhallzeit erreichen sollten 40 m² der preiswerten Melaminharz-Schaumstoffabsorber MH70 an der Wand und Decke zusätzlich installiert werden.

A = gesamte äquivalente Schallabsorptionsfläche
A/V = Verhältnis der gesamten äquivalenten Schallabsorptionsfläche [A] zum Raumvolumen [V]
T = Nachhallzeit
V = Volumen

Sabinesche Nachhallformel (Physiker W.C. Sabine 1898 USA)

T = 0,163/AV
A/V = 0,163/T